Am Puls der Gesundheit

Schweizer Familie 07_17 Seite 1

Toller Beitrag in der aktuellen „Schweizer Familie“ zur Tibetischen Medizin.
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Die TRADITIONELLE TIBETISCHE MEDIZIN behandelt Kranke mit Kräutern, Wurzeln und Mineralien. Und auch bei der Diagnose setzen die Therapeuten auf sanfte Methoden – sie riechen, tasten, fühlen.

In der traditionellen tibetischen Medizin haben wir eine ganz andere Sichtweise auf Krankheiten, sagt Dönckie Emchi, TTM-Therapeutin.

Nach Auffassung der TTM wird jeder Mensch mit einer Grundkonstitution geboren, die sich aus den drei Körpersäften Lung (Wind), Tripa (Galle) und Beken (Schleim) zusammensetzt. «Darunter
muss man sich keine Säfte im eigentlichen Sinn vorstellen», sagt Dönckie Emchi, «sondern energetische Zustände, die alle Funktionen des Organismus beherrschen und eng mit den vier Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft verbunden sind.»

Krankheiten werden aus Sicht der TTM durch falsche Ernährung, unpassende Lebensweise oder die drei «Geistesgifte» Hass, Verblendung und Anhaftung, also das Gefangensein in fixen Ideen, verursacht. «Vereinfacht gesagt, sind damit falsche geistige Einstellungen gemeint, mit denen wir uns selbst krank machen», erklärt Dönckie Emchi.

Nur wenn bei einem Menschen die drei Körperenergien Lung, Tripa und Beken in einem harmonischen Gleichgewicht stehen, ist er gemäss TTM gesund. «Ein Ungleichgewicht kann leicht Beschwerden und Krankheiten auslösen», weiss Dönckie Emchi.

«Ist Gallenenergie im Überfluss vorhanden, neigt der Patient zu Infektionskrankheiten. Gibt es ein Zuviel an Windenergie, sind psychosomatische Störungen zu erwarten. Und eine erhöhte Schleimenergie fördert tendenziell Stoffwechselkrankheiten.» Die TTM unterscheidet zwischen 84 000 verschiedenen Krankheitsbildern.

Das Ziel der tibetischen Heilkunst ist es, die aus dem Gleichgewicht geratenen Körperenergien wieder ins Lot zu bringen. Dönckie Emchi

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