Unternehmen

Tibetische Rezepturen seit 1969

PADMA ist seit 1969 weltweit die einzige Herstellerin von pflanzlichen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel aus der Tibetischen Medizin und Konstitutionslehre in Schweizer Qualität. Alle Pflanzenkompositionen werden ausschliesslich in der Schweiz hergestellt und basieren auf Jahrhunderte alten überlieferten Rezeptursammlungen.

Tradition mit Zukunft

Bis heute ist die Vereinigung der Tibetischen Tradition mit der modernen Herstellung von Rezepturen aus Pflanzen und Mineralien nach westlichen Standards eine Pionierarbeit. Das Geheimnis der Rezepturen aus der Tibetischen Medizin, ist der ganzheitliche Ansatz der PADMA-Produkte.

PADMA versteht sich aus diesem Grund als Vordenkerin der integrativen Medizin. In ihr werden moderne Forschung sowie Therapien aus Schul- und Komplementärmedizin mit einer ganzheitlichen Sichtweise des Menschen vereint. Ziel ist eine nebenwirkungsarme, auf den Patienten zugeschnittene Behandlung von Krankheiten und die Gesunderhaltung der Menschen.

Mehr als 45 Jahre praktische Erfahrung und wissenschaftliche Arbeit ermöglichen heute eine Synthese aus moderner Forschung und Jahrhunderte alter Tradition.

Brücken bauen

PADMA versucht, Brücken zwischen Medizinsystemen und Kulturen zu schlagen. Ein besonderes Anliegen ist dabei, das Jahrhunderte alte und damit erprobte medizinische Wissen aus Tibet zu bewahren und der Menschheit nutzbar zu machen.

Als einzige Herstellerin Tibetischer Rezepturen im Westen arbeitet PADMA daran, dass die Tibetische Medizin auch in Europa vermehrt Beachtung findet.

Das Unternehmen investiert seit der Gründung in die wissenschaftliche Erforschung Tibetischer Rezepturen. Die gewonnenen Erkenntnissen sollen der Tibetischen Medizin und letztendlich der Tibetischen Kultur auf internationaler Ebene zu mehr Anerkennung verhelfen und damit etwas an den Ursprung der Medizin zurückgeben.

Nur durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung und die Dokumentation, können kulturelle Vorurteile überwunden und im Westen Tibetische Kräuterformeln anerkannt werden.

Der Firmenname PADMA soll vor allem an die erste tibetische Ärztefamilie im Westen erinnern. Die Geschichte geht auf den Arzt Sul Tim Badma aus dem russischen Burjatien zurück.

Padma“ ist ausserdem ein altes indisches Wort (Sanskrit) für „Lotusblume“. Damit soll der Verbundenheit mit den Pflanzen Ausdruck verliehen werden.

Die aus dem Schlamm wachsende Lotusblume, die an der Wasseroberfläche eine makellose Blüte hervorbringt, ist ausserdem in Tibet ein Symbol für Schöpferkraft und geistige Entfaltung.

Mit diesen beiden Eigenschaften setzt sich PADMA auch in Zukunft für die Tibetische Medizin im Westen ein.

Der Weg in den Westen

1954 besuchte PADMA-Gründer Karl Lutz durch Zufall ein Referat über Tibetische Medizin in Zürich. Er war so fasziniert von der Materie, dass er alles über die Konzeption und Philosophie dieses geheimnisvollen Medizinsystems erfahren wollte. Lutz beschäftigte sich intensiv mit dem Thema und lernte einige Jahre später die Familie des bekannten Tibetischen Arztes Sul Tim Badma kennen.

Sul Tim Badma, ein bekannter tibetischer Arzt aus Sibirien (Transbaikalien, die Gegend östlich des Baikalsees), war 1850 vom russischen Zaren nach St. Petersburg eingeladen worden, nachdem er eine am Baikalsee grassierende Typhus-Epidemie erfolgreich eingedämmt hatte. Badma leistete dem Ruf des Zaren folge und blieb in St. Petersburg. Einige Jahre später eröffnete er dort die erste Tibetische Apotheke des Westens.

Um 1960 übergab Dr. Peter Badmajew die Familien-Sammlung von Tibetischen Rezepturen an Karl Lutz. Die ungewöhnliche und abenteuerliche Geschichte über die Reise der Tibetischen Medizin in den Westen wird im Dokumentarfilm „Journeys with Tibetan Medicine“ von Martin Saxer ausführlich erzählt.

Lutz gründete eine Studiengruppe für Tibetische Medizin in Zürich. Wissenschaftler aus zehn Ländern befassten sich mit den traditionellen Aufzeichnungen über die Anwendung der Tibetischen Rezepturen.

Dank ihrer Pionierarbeit konnte bereits in den 1960er Jahren eine einzigartige Liste mit Anwendungsgebieten der einzelnen Rezepturen entwickelt werden. Diese Indikationsliste wurde, zusammen mit den ersten von Lutz produzierten Kräutertabletten, zu Versuchszwecken an interessierte Schweizer Ärzte abgegeben.

Pioniere von Anfang an

Vom positiven Echo der Ärzte ermutigt, gründete Karl Lutz im Jahr 1969 die PADMA AG in Zürich.

Er begann mit der Produktion von Tibetischen Kräutertabletten nach westlichen pharmazeutischen Standards.

Ein Jahr später gab die Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel der Schweiz (IKS, heute Swissmedic) die erste Rezeptur PADMA LAX zum Verkauf frei. Es handelte sich dabei um die Formel Nr. 179 aus der wertvollen Rezepturensammlung.

Die 28. Formel erhielt sieben Jahre später grünes Licht der Behörden und wurde als PADMA 28 auf den Markt gebracht.

Moderne Innovationen

Im Jahr 1994 übergab der Gründer Karl Lutz das Management der PADMA seinem engen Mitarbeiter Dr. Herbert Schwabl, einem Biophysiker aus Wien. Die Bestrebungen, Tibetische Medizin wissenschaftlich zu erforschen, wurden daraufhin intensiviert.

Im Jahr 1998 wurde die Produktionsstätte in Wetzikon ZH erneuert und das Qualitätslabor in eigene Räumlichkeiten ausgelagert.

Ein weiterer Höhepunkt in der Produktionsgeschichte der PADMA war die Einweihung einer modernen Produktionsmaschine zur Kapselherstellung im Jahre 2010.

Ebenso garantiert eine neue optimierte Lüftungsanlage eine geringe Luftfeuchtigkeit und unterschiedliche Klimazonen in der Produktionshalle.

So können alle Herstellschritte – vom Mischen der pulverisierten Kräuter bis zur Auslieferung des fertigen Produkts – im eigenen Betrieb vorgenommen werden.

Mit dem Entscheid, auf Kapseln und den Standort Wetzikon zu setzen, konnten Arbeitsplätze in der Schweiz gesichert und der Herstellprozess vereinfacht werden.

Seit November 2015 befindet sich der Firmenhauptsitz der PADMA ebenfalls in Wetzikon, wie bereits die Produktion und das Labor.

2015 wurde die Produktion mit einem Umbau und einem neuen Hightech-Maschinenpark für das Blistern und Verpacken auf Innovationskurs gebracht. In den kommenden Jahren sollen weitere Tibetische Pflanzenkompositionen auf den Markt gebracht werden.

Heute zählt die PADMA – alle drei Standorte eingerechnet – gut 40 Mitarbeitende. Die Kräuterrezepturen werden nicht nur in der Schweiz vertrieben, sondern in rund ein Dutzend weitere Länder exportiert.

Die Herstellung erfolgt nach international anerkannten Richtlinien für pharmazeutische Produkte (GMP, Good Manufacturing Practice). Regelmässige behördliche Kontrollen garantieren die Qualität und Sicherheit am Produktionsstandort in Wetzikon.

PADMA World

Die Welt der PADMA ist Faszination, Innovation, Tradition, Fortschritt, Freundschaft und Partnerschaft auf allen Ebenen.

Seit fast 50 Jahren engagieren wir uns das komplexe Wissen über die Tibetische Medizin zu vertiefen und zu verbreiten. Mit viel Freude und Stolz können wir auf eine einzigartige Geschichte zurückblicken und sind dankbar, dass unsere Arbeit in der Schweiz weit über die Landesgrenzen hinausgetragen wird.

Bis anhin hatten wir die grosse Ehre ganz besondere Persönlichkeiten bei uns zu empfangen und sie in unsere Welt eintauchen zu lassen.

2005 besuchte Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama die PADMA. Mit dem historischen Treffen bestätigte das religiöse und weltliche Oberhaupt der Tibetergemeinschaft die Wichtigkeit des Dialoges zwischen Ost und West, insbesondere auf medizinischem Gebiet.

Auch 2016 durften wir einen wichtigen Würdenträger, Seine Heiligkeit der 17. Karmapa, in unseren Hallen begrüssen und danken ihm für die Anerkennung unserer Arbeit.

Alle weltweit vertriebenen PADMA Produkte werden in der Schweiz nach den international anerkannten Richtlinien für pharmazeutische Produkte hergestellt und geprüft.
Damit das Wissen um die Tibetische Medizin weiterhin erhalten bleibt, setzt sich PADMA von Beginn weg und auch in Zukunft für die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung der Heilkraft Tibetischer Rezepturen ein.
Mit viel Leidenschaft, Fachwissen und vernetztem Denken versuchen wir als Bindeglied unsere Ansätze mit den PADMA Kunden, dem Fachpersonal und der Komplementärmedizin zu verbinden.