PADMA DIGESTIN bei Verdauungsstörungen

  • Völlegefühl
  • Magendrücken
  • Magenschmerzen
  • Blähungen
  • Aufstossen
  • schnelle Sättigung
  • Appetitmangel

PADMA DIGESTIN (tibetisch Se ‘bru 5) wird gemäss der Tibetischen Medizin bei Neigung zu Verdauungsstörungen (Druck- oder Völlegefühl in der Magengegend sowie Blähungen, v.a. im Oberbauch) und bei Verdauungsschwäche angewendet. Es ist seit 2012 in der Schweiz als traditionelles Arzneimittel zugelassen und besteht aus fünf Gewürzkräutern. Diese stärken nach tibetischer Auffassung die Verdauung. PADMA DIGESTIN kann kurzfristig oder als Kur über mehrere Wochen eingesetzt werden.

Akut ist PADMA DIGESTIN bei sporadisch auftretenden Verdauungsbeschwerden wie z.B. dem Gefühl „eines Steins im Bauch“, nach üppigem oder schwerem Essen oder bei ungewohntem Essen (vor allem auf Reisen) sowie bei Müdigkeit nach dem Essen geeignet.

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Als Kur kann PADMA DIGESTIN bei länger andauernden Verdauungsstörungen oder bei wiederkehrenden Beschwerden in der Magengegend sowie bei stressbedingten oder psychisch verursachten Verdauungsstörungen eingesetzt werden.

PADMA DIGESTIN ist in der Schweiz in Packungen à 60 Kapseln rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin beraten.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

Patienteninformation PADMA DIGESTIN
Fachinformation PADMA DIGESTIN

Zusammensetzung

PADMA DIGESTIN besteht aus Granatapfelsamen, Galgant (einer Ingwerart), Zimtkassia, Kardamomsamen und Langem Pfeffer.

Diese Heilpflanzen enthalten eine Vielzahl an wertvollen Pflanzenstoffen wie z.B. ätherische Öle, Flavonoide, Frucht- und Fettsäuren sowie Gerb- und Scharfstoffe.

Diese Kräuterkomposition wird seit Jahrhunderten erfolgreich in der Tibetischen Medizin als wärmende Rezeptur angewendet. Daher kann nach der Einnahme ein Wärmegefühl im Magen wahrgenommen werden.

Erkenntnisse aus der modernen Forschung erklären die Wirkmechanismen dieser Vielstoffmischung: Ätherischen Öle wirken krampflösend sowie blähungswidrig. Die Scharfstoffe, wie Piperin und Gingerole aus dem Langen Pfeffer und dem Galgant, sorgen für ein anregendes und wohliges Wärmegefühl im Magen.

1 Kapsel enthält das Pulver aus: Granatapfelsamen 204 mg, Galgant 102 mg, Langer Pfeffer 25,5 mg, Kardamomensamen 12,75 mg, Zimtkassia 12,75 mg, sowie Hilfsstoffe.

Dosierung

Erwachsene (ab 18 Jahren) nehmen morgens nüchtern 2–3 Kapseln mit ausreichend warmer Flüssigkeit ein. In hartnäckigeren Fällen kann zusätzlich abends eine Dosis von 2–3 Kapseln eingenommen werden.

Bei akuten Beschwerden nach einer üppigen Mahlzeit wird eine Einnahme von 2–3 Kapseln nach dem Essen empfohlen. Die Tageshöchstdosis beträgt 6 Kapseln.

Hinweis für Allergiker

PADMA DIGESTIN enthält keine Laktose und ist glutenfrei. 1 Kapsel enthält rund 0,09 g verfügbare Kohlenhydrate und ist daher für Diabetiker geeignet.

Eine Packung Padma Digestin à 60 Kapseln

Wissenswertes zu

Verdauungsstörungen

Mit der Verdauung ist es wie mit dem Wetter: erst wenn Wolken am Himmel aufziehen, trauert man der Sonne nach. Auch die Bedeutung einer guten Verdauung wird uns erst bewusst, wenn nicht mehr alles rund läuft und Verdauungsstörungen auftreten.

Verdauungsstörungen zeigen sich durch  Symptome wie Völlegefühl, Magendrücken, Magenschmerzen oder Blähungen (v.a. solche im Oberbauch, auch Meteorismus genannt), die einzeln oder in Kombination auftreten können. Auslöser für Verdauungsstörungen sind sehr vielfältig und individuell. Stress, unregelmässiges und hektisches Essen, aber auch besonders scharfe, saure, fettige oder süsse Speisen sowie Nikotin, Alkohol und gewisse Medikamente können die Verdauung erheblich belasten.

Funktionelle Verdauungsstörungen, d.h. solche ohne erkennbare organische Ursachen, lassen sich in akute Beschwerden (wie nach einem üppigen Essen) und in wiederkehrende oder chronische Störungen unterteilen. Letztere werden auch als funktionelle Dyspepsie oder Reizmagen bezeichnet. Eine ungenügende Verdauung belastet zudem den Organismus durch unverdaute oder schlecht abgebaute Stoffe.

Magenbeschwerden, die sich an eng begrenzter Stelle als Schmerz oder Druckschmerz äussern oder mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl verbunden sind, bedürfen der ärztlichen Beratung.

Einer gesunden Verdauung

Bleibt nach einer unausgewogenen resp. üppigen Mahlzeit, stressbedingt oder durch eine psychische Belastung der Speisebrei im Magen liegen, kann es sich anfühlen als hätte man einen „ Stein im Bauch“. Dies rührt daher, dass eine gesunde Magenentleerung verhindert und die Verdauung gestört wird.

Wärmende und verdauungsfördernde Gewürze wie Granatapfel oder Langer Pfeffer erleichtern den Weitertransport der Nahrung vom Magen in den Zwölffingerdarm. Zimt wie auch Galgant fördern die Ausschüttung verschiedener Verdauungssäfte und sorgen für eine gute Durchmischung des Speisebreis. Dies zeigt, dass eine gesunde Verdauung bereits im Magen beginnt.

Aus traditioneller Sicht der Tibetischen Medizin verbessern diese Pflanzen die Aufschlüsselung der Nahrung und dadurch auch die Nährstoffaufnahme. Damit können sie bei einem geschwächten Allgemeinzustand, z.B. im Alter oder nach einer Krankheit die Rekonvaleszenz (Genesung) unterstützen und den Appetit anregen. Dies wirkt sich stärkend auf den Körper aus. Die verbesserte Aufschlüsselung der Nährstoffe wirkt auch Müdigkeit und Abgespanntheit entgegen.