Kraftzentrum aus der Mitte

Die Verdauung stellt benötigte Nährstoffe aus der Nahrung bereit. Die Tibetische Lehre spricht davon, dass ein gutes Verdauungsfeuer die Voraussetzung von «genährtem Blut» ist, welches dann den Körper mit allem Wichtigen versorgt und die Widerstandskraft unterstützt. 

Die Durchwärmung der inneren Mitte, also des ganzen Bereichs zwischen Brustbein und Schambein, sorgt für ein ausgeglichenes und stabiles energetisches Kraftzentrum. Denn auch für eine aktive Lebensgestaltung benötigen wir genug inneres Feuer.

Eine ausgeglichene Verdauungsenergie hält alle ernährungsphysiologischen Prozesse aktiv und stellt sicher, dass der Körper die ihm zugeführten Nährstoffe verwerten kann.

Eine der ältesten Tibetischen Rezepturen sorgt für ein aktives Verdauungsfeuer. Sie hat sich seit dem 8. Jahrhundert n. Chr. bewährt und wird bis heute genutzt und hochgeschätzt. 

Es handelt sich dabei um die Granatapfel Rezeptur «Se’bru 5». Bis heute nimmt diese Mischung in der Tibetischen Konstitutionslehre eine zentrale Stellung ein. Sie stärkt das Verdauungsfeuer, hilft also bei der Zerlegung und Aufspaltung von Nährstoffen, um diese für den Körper verwertbar zu machen.