PADMA 28 bei Durchblutungsstörungen

  • Kribbeln
  • Ameisenlaufen
  • Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen und Armen
  • Einschlafen von Händen und Füssen
  • Wadenkrämpfe

Das pflanzliche Arzneimittel PADMA 28 wird bei ersten Anzeichen von Durchblutungsstörungen wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen und Armen, Einschlafen von Händen und Füssen sowie bei Wadenkrämpfen angewendet. Es ist seit 1977 in der Schweiz als Arzneimittel zugelassen und wird nach einem bewährten Rezept der Tibetischen Medizin hergestellt. Gemäss der Tradition der Tibetischen Medizin werden den Campher-Rezepturen (tibetisch Gabur), auf denen PADMA 28 basiert, durchblutungsfördernde, entzündungshemmende und bei Atemwegsinfektionen antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben.

Die über zwanzig in PADMA 28 verwendeten Pflanzen enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, von denen viele ein antioxidatives Potenzial haben. Neben diesen wertvollen Heilpflanzen enthält PADMA 28 auch einen mineralischen Inhaltstoff. In der PADMA Rezepturen-Sammlung ist die Gabur Formel die 28. Rezeptur. Daher trägt dieses Arzneimittel den Namen PADMA 28.

 

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PADMA 28 ist in der Schweiz in Packungen à 60, 200 oder 540 Kapseln rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin beraten.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

Patienteninformation PADMA 28
Fachinformation PADMA 28

Zusammensetzung

Die Wirkung von PADMA 28 entsteht durch die Vielfalt an wertvollen Heilpflanzen und wird durch das Zusammenspiel einer grossen Anzahl an Inhaltsstoffen hervorgerufen.

In PADMA 28 sind unter anderem folgende Stoffgruppen enthalten:

  • Ätherische Öle (Duft- und Aromastoffe, Terpene): Sie wirken antimikrobiell und lokal schmerzstillend.
  • Pflanzliche Farbstoffe in Blüten, Blättern und Stängeln (Flavonoide): Sie unterstützen die Immunfunktion, sind antimikrobiell, entzündungshemmend und antioxidativ.
  • Gerbstoffe (Tannine): Sie sind entzündungshemmend und antioxidativ.
  • D-Campher wirkt kreislauftonisierend.

Gemäss den Prinzipien und Erkenntnissen der Tibetischen Medizin ist PADMA 28 aus Hauptkomponenten und Nebenkomponenten zusammengesetzt. Die einzelnen Bestandteile sind in der Mischung niedrig dosiert und erzielen ihre therapeutische Wirkung bei Durchblutungsstörungen auf additive, synergistische und antagonistische Weise.

 

Das heisst, die Nebenkomponenten modulieren die Wirkungen der Hauptkomponenten und fangen deren mögliche unerwünschte Wirkungen ab. Sowohl die niedrige Dosierung als auch das Zusammenspiel der Bestandteile führen dazu, dass PADMA 28 im Allgemeinen gut verträglich ist.

1 Kapsel enthält das Pulver aus: Akeleikraut 15 mg, Baldrianwurzel 10 mg, Calciumsulphat 20 mg, natürlichen Kampfer (D-Campher) 4 mg, Eisenhutknollen 1 mg, Gartenlattich 6 mg, Gewürznelken 12 mg, Goldfingerkraut 15 mg, Indische Gewürzlilienknolle (Kaempferia-galanga-Rhizom) 10 mg, Indische Costuswurzel 40 mg, Isländisches Moos 40 mg, Kardamomenfrucht 30 mg, Marmelosfrucht 20 mg, Myrobalanenfrucht 30 mg, Nelkenpfeffer 25 mg, Nimbaumfrucht 35 mg, Ringelblumenblüten 5 mg, Rotes Sandelholz 30 mg, Sidakraut 10 mg, Spitzwegerichblätter 15 mg, Süssholzwurzel 15 mg, Vogelknöterichkraut 15 mg sowie Hilfsstoffe.

Dosierung

Erwachsene nehmen täglich 3×2 Kapseln vor oder zu den Mahlzeiten mit genügend Flüssigkeit bis zur deutlichen Besserung der Symptome ein.

Danach hat sich eine Erhaltungsdosis von 1-2 Kapseln täglich bewährt. PADMA 28 kann während Monaten täglich eingenommen werden.

Hinweis für Allergiker

PADMA 28 enthält keine Laktose und ist glutenfrei. 1 Kapsel enthält rund 0,05 g verfügbare Kohlenhydrate und ist daher für Diabetiker geeignet.

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Wissenswertes zu

Durchblutungsstörungen

Die Durchblutung findet im ganzen Körper statt und ist ein zentrales Element für die Gesundheit. Dem zufolge kann sich eine Durchblutungsstörung in verschiedenen Körperteilen bemerkbar machen: In den Beinarterien (z.B. bei Schaufensterkrankheit), in den Füssen (z.B. beim diabetischen Fuss), in Arterien innerer Organe (Herz, Niere), in Arterien des Beckens (Gebärmutter, Eierstöcke, Penis), in den Herzkranzgefässen (bei Angina pectoris) oder im Gehirn (z.B. bei Gedächtnisstörungen, Demenz).

Bei Durchblutungsstörungen der Venen können z.B. schwere Beine sowie Spannungsgefühle in den Beinen und Armen auftreten. Erste Anzeichen einer Durchblutungsstörung sind häufig Kribbeln, Ameisenlaufen in den Beinen und Armen, Einschlafen von Händen und Füssen sowie Wadenkrämpfe. Um schlimmere Erkrankungen zu verhindern, ist es wichtig, diese Beschwerden ernst zu nehmen. Eine unausgewogene oder fettreiche Ernährung, Rauchen, Stress und Bewegungsmangel können Durchblutungsstörungen verstärken und sollten daher vermieden werden.

Eine gesunde Durchblutung ist wichtig für die Gesundheit

Zu Beginn einer Durchblutungsstörung ist vor allem die Mikrozirkulation, also die kleinen und kleinsten Blutgefässe (Arteriolen, Venolen, Kapillaren) betroffen. In diesen fliesst das Blut bis in den Zellbereich und versorgt die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen, aber auch Abwehrzellen gelangen über die Mikrogefässe an ihren Einsatzort. Im Gegenzug nimmt das Blut Abfall- und Giftstoffe aus den Zellen mit und bringt diese zu den Entgiftungsorganen, damit sie ausgeschieden werden können.

Eine gesunde Durchblutung vom Herzen bis zu den kleinsten Blutgefässen ist darum wichtig. Die Tibetische Medizin empfiehlt für ein langes und gesundes Leben genügend Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Diese sollte reich an Gemüse und Früchten sein, denn sie enthalten viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe  (Antioxidantien), die die Blutgefässe schützen.

 

Chronische Entzündung

Die moderne Lebensart bringt Fortschritt, Bequemlichkeit sowie Genuss. Dies bedeutet aber häufig auch eine Belastung für den Organismus, denn täglich werden wir mit Stresssituationen konfrontiert. In unserem Körper entstehen sogenannte „freie Radikale“, das sind aggressive Sauerstoffverbindungen. Diese schädigen Zellen und aktivieren „Stresshormone“. Auf die Dauer wird dadurch das Immunsystem geschwächt.

Bereits im normalen Stoffwechsel eines Menschen entstehen jeden Tag ungeheuer viele freie Radikale. Zusätzliche enorme Mengen freier Radikale muss der Körper durch psychischen und körperlichen Stress, belastende Umweltfaktoren (Ozon, Elektrosmog, etc.), Ernährungsfehler (zu fettiges und zu süsses Essen sowie Lebensmittelzusatzstoffe), Tabakrauch sowie Krankheiten (Diabetes mellitus, Bluthochdruck) verkraften. Ein gesunder Körper kann damit umgehen und über seine antioxidativen Mechanismen die freien Radikalen und oxidativen Substanzen unschädlich machen, sie sozusagen entgiften.

Unterstützung körpereigener Schutzmechanismen

Ist über längere Zeit zu viel oxidativer Stress im Körper vorhanden oder werden zu viele freie Radikale gebildet, führt dies zu einer andauernden leichten Reizung und Aktivierung des Immunsystems. Über einen längeren Zeitraum kann so ein schwelbrandähnlicher, chronischer und unterschwelliger Entzündungszustand im ganzen Körper entstehen. Man spricht auch von einer Low-Level-Entzündung.

Entstehen diese Entzündungen in den Wänden der Blutgefässe, kann es längerfristig zu Verengungen der Gefässe und dadurch zu Durchblutungsstörungen kommen. Pflanzliche Schutzstoffe können die schädlichen Sauerstoffverbindungen in Schach halten und entzündungshemmend wirken. Solche neutralisierenden Pflanzenschutzstoffe liefern z.B. Vielstoffgemische aus der Tibetischen Medizin.